wer meine seite ordentlich sehen möchte, muss sich leider ein netbook anschaffen! oder man zieht sich das fenster zurecht  

| 21 | Gelsenkirchen | Kunst |

1 // tom smith
2 // robert downey jr.
3 // debra morgan
4 // kristen stewart
 


sub des tages:
mo: italian bmt
di: meatball
mi: turkey
do: chicken fajita
fr: tuna
sa: turkey & ham
so: roasted chicken
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Mein vollständiger Name, den die meisten gar nicht kennen, ist Dagmar Martha Rafal. Ich wurde im Februar '89 in Gelsenkirchen, einer Stadt im tiefste Ruhrpott, geboren. Ging vier Jahre zur Grundschule, sechs Jahre zur Gesamtschule und machte nach insgesamt 13 Jahren mein Abitur, dass zwar nicht besonders gut ausgefallen ist, dennoch nach endgültigen drei quälenden Jahren Oberstufe und mehrfachen Gedankengängen "einfach abzubrechen" dann doch absolviert wurde.
Zu meiner äußeren Person gibt es nicht viel. Braunes Haar, blaue Augen, 1,60m senkrechtes Körpermaß, welches mich zum Köttel der Stadt macht, daher auch mein ICQ-Name, über den sich so einige wundern. Könnte mich genauso Zwerg, halbe Portion, Popel, abgebrochener Riese oder ähnliches nennen. Zu meiner inneren Person ist jedoch einiges mehr zu sagen. Eine schwierige Phase wurde überwunden und nun könnte man meinen, es wäre nie etwas gewesen. Voller Lebensfreude und täglichem Irrsinn beglücke ich meine Freunde und Familie durch meine Anwesenheit und verbreite, so gut es nur geht, gute Laune und Unternehmungslust.
In meiner Familie brennt das künstlerische Feuer und so bekam auch ich ein kleines Stück Talent mit auf den Weg. Natürlich stand im Poesiealbum nicht vom ersten Augenblick an, dass ich Fotografin werden möchte, sondern auch mal Tierärztin, Astronautin, Bestatterin, Müll- und Feuerwehrfrau. Das letztere ist zwar nicht mein Beruf jedoch ein sehr großes Hobby von mir, denn nach etlichen Jahren Jugendfeuerwehr und einer nervenraubenden Grundausbildung trage ich den Titel Feuerwehrfrau in meinem Ausweis und bekomme damit ganze 10% bei Burger King!
Natürlich lebe ich nicht nur von Luft und Liebe. Nach meiner großen Leidenschaft zur Fotografie folgt der Film, wodurch ich auch zu meinem aktuellen (Neben)Job gestoßen bin. Ich arbeite in einem nostalgischen Kino namens Schauburg hier in GE und kann mir keine besser Arbeit, um an Geld zu kommen, vorstellen! Weil ich aber von Arbeit nicht genug bekomme, arbeite ich alle sechs Wochen, sechs Wochen direkt gegenüber vom Kino im Museum. Dort werden sogenannte "Kunstpakete" für Kinder angeboten, die ich dann leite und betreue.
Kommen wir nun zum letzten und schwierigsten Teil in meinem Leben, der Musik. Mit einigen Wörtern gehe ich sehr vorsichtig um, unteranderem auch dem Wort "Hass". Nur kann ich aus voller Überzeugung sagen, dass ich es hasse, wenn man mich nach meiner Musik fragt und wenn ich mit einem "ist schwierig zu sagen" antworte, kommt zu 99,9% ein "sag doch mal 'ne Band" zurück. Ich kann nicht einfach mal so eben eine Band aus dem Ärmel schütteln die ich gerne höre. Ich habe keine Lieblingsband und nenne ich dann eine Band, fällt mein eigenes Musik Konzept wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Man muss sich das folgend Vorstellen: Jedes Album eines Künstlers, einer Band ist ein Kunstwerk und man sollte es hören so wie es Aufgebaut ist, sich aber nur einzelne Songs des Albums anzuhören zerstört es komplett. Antworte ich aber mit einem "ich höre so gut wie alles", womit ich meine, dass wenn mich melodien und rhytmen einfach fesseln, egal von wem sie sind, kommt nur ein erniedrigendes "so gut wie alles ist doch kein musikgeschmack" zurück.
Um mal auf das Thema Zukunft zu kommen, ich kenne viele die sich eine hohe Position im Job, ein Haus, ein dickes Auto und sämtliche andere Materialistische Dinge für die Zukunft wünschen. Mein Wunsch ist einfach nur glücklich zu sein. Bis vor kurzem war mein Traum ein Künstlerleben zu führen, jedoch ging er mit dem Künstler. Genau wie ich mir jetzt, so wie ich hier sitze, nicht vorstellen kann später einmal Kinder zu haben, denn es fehlt der Optimismus, dass jemand kommen wird mit dem ich mir das vorstellen könnte, zumal ich mich heute weigern würde, ein Kind in diese Welt zu setzen. Vielmehr reizt mich die Welt an sich und diese zu bereisen als eine "Familie zu gründen".

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